Datenhinweise

Worauf sich die Zahlen auf crackthe.net beziehen, woher die Liste und Preise jedes Anbieters stammen und wo die Aussagekraft der Daten endet.

Serverlisten

Jede Anbieterseite beruht auf der Liste, die der Anbieter selbst für seine Apps oder seine Website veröffentlicht. Die Liste wird mehrmals täglich gelesen. Erfasst werden Standort, Land und Stadt, die Zahl der Server-Endpunkte und, falls vorhanden, die Virtuell-Markierung. Korrigiert wird nichts: Ein Standort bleibt dem Land zugeordnet, das die Liste nennt. Als Land zählt jeder Ländercode, den eine Liste verwendet, also auch Gebiete wie Hongkong, Puerto Rico oder Grönland. Die Zahl der Endpunkte ist die Zahl der Servernamen oder -adressen, die eine Liste nennt. Nennt eine Liste nur einen Namen je Standort oder eine wechselnde Auswahl, ist das keine Serverzahl und wird nicht als solche angezeigt. Eine Quelle gilt als dokumentiert, wenn der Anbieter ihre Nutzung durch Dritte beschreibt. Als von veröffentlichten Werkzeugen genutzt gilt sie, wenn die eigenen Apps oder die Website des Anbieters darauf zugreifen. Als öffentlich, aber undokumentiert gilt sie, wenn sie ohne Anmeldung erreichbar ist, aber nirgends beschrieben wird. Nennt die Website eines Anbieters zusätzlich eigene Gesamtzahlen, stehen sie neben den Angaben aus seiner Liste. Beides kann voneinander abweichen, etwa wenn eine Seite Server mitzählt, die sie nicht einzeln auflistet. Bietet ein Anbieter keine solche Liste, wird stattdessen die Serverseite seiner Website gelesen. Eine solche Seite kann Server nennen, aber keine Adressen. Ihre Standorte lassen sich dann nicht messen. Serveradressen werden nur für die Messung verwendet und nicht veröffentlicht.

Vergleichstabellen

Ein Strich bedeutet: Diese Angabe steht nicht in der Liste oder wurde noch nicht erfasst bzw. gemessen. Bei „Gelistete Server“ steht auch dann ein Strich, wenn die Liste nur einen Namen je Standort oder eine wechselnde Auswahl nennt. Daraus ergibt sich keine Serverzahl. Der niedrigste Preis ist der niedrigste monatliche Preis, den ein Anbieter auf seiner Preisseite für die erste Laufzeit eines vollständigen Tarifs nennt. Gratis-Tarife und Tarife für einzelne Standorte zählen nicht. Die Preise stehen in der Währung des Anbieters und je nach Anbieter mit oder ohne Steuer. Was davon gilt, steht auf der Seite des Anbieters.

Vergleich: VPNs und Sicherheits-Tools im direkten Vergleich

Virtuell-Markierung

Manche Anbieter kennzeichnen Standorte, deren Server in einem anderen als dem gelisteten Land stehen. Die Seite gibt diese Kennzeichnung so wieder, wie sie in der Liste steht. Enthält eine Liste kein entsprechendes Feld, zeigt die Spalte einen Strich. Das ist nur eine Aussage über die Liste. Ein Anbieter ohne virtuelle Standorte hat nichts zu kennzeichnen. Außerdem kann ein Anbieter seine virtuellen Standorte an anderer Stelle als in der Liste nennen. Kennzeichnet eine Liste einen Standort nicht in einem Feld, sondern im Namen, etwa mit dem Zusatz „Fake“, gilt das als Kennzeichnung. Die Kennzeichnung ist eine Angabe des Anbieters und kein Befund dieser Seite. Das Messergebnis wird davon getrennt unter „Status“ angezeigt.

Messungen

Für eine wechselnde Auswahl von Standorten wird ein veröffentlichter Server-Endpunkt von Messpunkten in vielen Ländern angepingt. Eine Antwort, die für die Entfernung zum gelisteten Land zu schnell ist, schließt dieses Land aus. „Server nicht im Land“ wird für einen Standort erst angezeigt, wenn mehrere unabhängige Messpunkte das Land ausschließen. Markiert der Anbieter den Standort nicht selbst als virtuell, muss außerdem ein zweiter Messtag, frühestens 12 Stunden später, dasselbe zeigen. Bis dahin lautet der Status „kein Befund“. Nennt ein Anbieter eine Stadt, werden die Antworten auch gegen diese Stadt geprüft. Das Ergebnis steht beim Standort und ändert den Status nicht, denn er gilt für das Land. Ein Messpunkt, dessen angegebene Position in mehreren Messläufen widerlegt wurde, wird nicht mehr verwendet. „Passt zum Land“ wird nur angezeigt, wenn kein Messpunkt das Land ausschließt und die nächste Antwort den Server auf höchstens 1.000 km Entfernung zum gelisteten Land eingrenzt. Ist kein Messpunkt nah genug, lautet das Ergebnis „keine Aussage möglich“. Zuerst werden Standorte gemessen, bei denen ein Befund etwas aussagen kann, das die Liste des Anbieters nicht sagt: Listen ohne Virtuell-Markierung, dann unmarkierte Standorte in Listen mit solchen Markierungen. Gemessen wird der veröffentlichte Endpunkt, nicht die Adresse, über die der Datenverkehr das VPN verlässt. Ein vollständiger Durchlauf über alle Standorte dauert einige Tage. Bis dahin wird ein Standort als ausstehend angezeigt.

So prüfen wir VPN-Serverstandorte: Methode und Grenzen

Netze

Für jeden veröffentlichten Server-Endpunkt hält die Seite fest, welches Netz seine Adresse im Internet ankündigt. Diese Information stammt aus einer öffentlichen Routing-Tabelle, nicht aus einer eigenen Messung. Veröffentlicht werden das Netz und die Zahl der darin liegenden Standorte, niemals eine Adresse. Das Land neben einem Netz ist dessen Registrierungsort und sagt nichts darüber aus, wo ein Server steht. Die Tabelle zeigt, welche Anbieter Server bei denselben Betreibern unterbringen.

Netze hinter VPN-Servern: welche Anbieter sie teilen

Preise

Die Preise werden ohne Konto und ohne Rabattcode von der Preisseite jedes Anbieters gelesen. Abgerufen wird aus dem Land, das über der Tabelle steht. Besuchern aus anderen Ländern kann ein Anbieter andere Preise anzeigen. Gelesen wird die Seite so, wie sie ausgeliefert wird, ohne ihre Skripte auszuführen. Rechnet eine Seite Preis oder Währung erst im Browser um, steht hier der Wert aus der Seite selbst. Manche Anbieter nennen Preise mit Steuer, andere ohne. Die Zeile über jeder Tabelle sagt, was gilt. Gratis-Tarife und Tarife für einzelne Standorte werden nicht erfasst. Erfasst werden Tarif, Laufzeit, Preis der ersten Laufzeit, ein durchgestrichener Preis sowie Preis und Laufzeit der Verlängerung, aber nur, wenn die Seite diese Angaben nennt. Der Preis pro Monat und der Vergleich mit dem Verlängerungspreis werden aus diesen Angaben berechnet, Bonusmonate eingerechnet. Kostet eine Verlängerung denselben Betrag wie die erste Laufzeit und entfallen nur die Bonusmonate, ist der Preis pro Monat allein deshalb höher. Der Test weist darauf hin. Preise, deren letzte Prüfung mehr als 14 Tage zurückliegt, werden nicht mehr angezeigt.

Änderungen

Jeder Abruf einer Serverliste oder Preisseite wird mit dem vorherigen verglichen. Jeder Unterschied wird mit seinem Zeitpunkt erfasst: Standort hinzugefügt oder entfernt, Kennzeichnung, Land oder Netz geändert, Preis geändert. Der erste Abruf eines Anbieters bildet den Ausgangspunkt und zählt nicht als Änderung. Eine geänderte Kennzeichnung oder ein geändertes Land zählt erst, wenn zwei Abrufe in Folge dieselbe Änderung zeigen. Denn manche Listen antworten von Abruf zu Abruf unterschiedlich. Nennt eine Liste bei jedem Abruf eine andere Auswahl an Servern, werden Änderungen an der Zahl der Endpunkte nicht erfasst. Seite und Feed zeigen die Änderungen der letzten 90 Tage.

Änderungen an VPN-Serverlisten und Preisen: Protokoll

Geheimdienstbündnisse

Five Eyes bezeichnet die Geheimdienst-Zusammenarbeit von Australien, Kanada, Neuseeland, dem Vereinigten Königreich und den USA. Nine Eyes umfasst diese fünf Länder sowie Dänemark, Frankreich, die Niederlande und Norwegen. Fourteen Eyes umfasst zusätzlich Belgien, Deutschland, Italien, Spanien und Schweden. Die Seite ordnet jeden gelisteten Standort dem kleinsten dieser Kreise zu, zu dem sein gelistetes Land gehört. Ein Gebiet mit eigenem Ländercode wie Gibraltar, Puerto Rico oder Grönland wird dem Land zugerechnet, zu dem es gehört. Dasselbe gilt für das Land, in dem ein tragendes Netz registriert ist. Die Zahlen zeigen, wo Server gelistet sind und welche Netze sie tragen. Sie sagen nichts darüber aus, wo ein Anbieter seinen Sitz hat, welches Recht für ihn gilt oder welche Informationen eine Behörde tatsächlich erhält.

VPN-Standorte in Ländern der Five, Nine und Fourteen Eyes

Aussagen im Test

Ein Test auf dieser Seite wertet aus, was das Archiv über einen Anbieter enthält: seine Serverliste, die Messungen, die Netze und die angegebenen Preise. Jede Zeile entsteht nach einer festen Regel. Für einen Anbieter spricht: Seine Liste ist dokumentiert oder wird von seinen eigenen veröffentlichten Werkzeugen genutzt, jeder gemessene Standort passt zu seinem Land, er gibt an, welche Server ihm gehören, oder der Preis steigt nach der ersten Laufzeit nicht. Gegen ihn spricht: Messungen an zwei Tagen verorten den gemessenen Server eines Standorts außerhalb des gelisteten Landes und die Liste markiert ihn nicht als virtuell; die Liste nennt keine Adressen und lässt sich deshalb nicht messen; oder der Preis steigt nach der ersten Laufzeit. Alles Weitere wird ohne Wertung als wissenswert aufgeführt. Dazu gehört, ob eine Liste ein Feld für virtuelle Standorte hat: Ein Anbieter ohne virtuelle Standorte hat nichts zu kennzeichnen. Dazu gehört auch eine Verlängerung zum selben Betrag, bei der nur die Bonusmonate entfallen. Apps, Geschwindigkeit, Streaming und Kundendienst werden nicht getestet. Keine Zeile hängt davon ab, ob ein Anbieter eine Provision zahlt.

VPN-Service-Anbieter im Test: Standorte, Messungen, Preise

Websites der Anbieter

Einmal täglich öffnet ein Browser die Startseite jedes Anbieters so, wie es ein Erstbesucher tun würde: ohne Cookies, ohne Klick und ohne Einwilligung. Das Netzwerkprotokoll zeigt jede Adresse, die die Seite kontaktiert. Adressen auf den eigenen Domains des Anbieters zählen zum Anbieter. Alles andere ist ein fremder Dienst, benannt nach seiner Domain und bei bekannten Diensten zusätzlich nach Unternehmen und Zweck. Werbung, Analyse, Tag-Manager, Sitzungsaufzeichnung und A/B-Tests werden zusammengezählt: Sie dienen dazu, Besucher zu verfolgen oder Code zu laden, der das tut. Ein Dienst zählt einmal, auch wenn er von mehreren Domains desselben Unternehmens geladen wird. Anfragen, die der Browser für eigene Zwecke stellt, etwa zum Ausfüllen von Formularen, zählen nicht. Was eine Website lädt, hängt vom Land ab, aus dem die Anfrage kommt. Deshalb wird dieses Land angegeben. Nennt eine Kurzfassung nur eine Zahl und liegen Abrufe aus mehreren Ländern vor, steht dort der Abruf mit den meisten Werbe- oder Analysediensten samt seinem Land. Nur wenn kein Land einen solchen Dienst gezeigt hat, steht dort „keine“. Nicht erfasst werden Vorgänge nach einem Klick, nach einer Einwilligung oder nach einer Anmeldung sowie Statistik, die ein Anbieter auf seiner eigenen Domain betreibt. Ein fremder Dienst gilt erst dann als hinzugekommen oder entfernt, wenn zwei Prüfungen in Folge dasselbe Ergebnis zeigen.

Websites der VPN-Anbieter: welche Firmen sie kontaktieren

Funktionen

Eine Funktion wie ein Gratis-Tarif, eine kostenlose Testphase, Streaming, Werbeblocker oder P2P-Unterstützung wird für einen Anbieter aufgeführt, wenn sie auf seiner Preisseite oder der Seite seiner Serverliste genannt wird. Der Wortlaut wird von Hand gelesen und festgehalten. Bei jedem späteren Abruf wird geprüft, ob diese Formulierung noch vorhanden ist. Verschwindet sie, wird die Funktion nicht mehr angezeigt. Damit wird erfasst, was ein Anbieter bewirbt. Ob Streaming tatsächlich funktioniert, wie gut ein Blocker arbeitet oder wie schnell ein Server ist, lässt sich ohne ein Konto bei jedem Anbieter nicht prüfen und wird hier nicht getestet.

Firma, Sitz und Eigentümer

Wer hinter einem Anbieter steht, lässt sich keiner Serverliste entnehmen. Deshalb wird es von Hand nachgeschlagen: die Firma, die in den eigenen Bedingungen oder auf der Über-uns-Seite genannt wird, das Land, das sie als Sitz angibt, der Eigentümer, den sie selbst oder der Eigentümer nennt, und die Angaben zu unabhängigen Audits. Aus dem Gedächtnis oder von fremden Websites wird nichts ergänzt. Enthalten die eigenen Seiten eines Anbieters keine entsprechende Angabe, bleibt das Feld leer. Die Einträge werden alle paar Monate überprüft. Ein kürzlicher Eigentümerwechsel kann daher noch fehlen.

Quellen je Anbieter

AnbieterArt der QuelleZuletzt gelesenPreisseite
AirVPNeine Liste, die der Anbieter dokumentiertnicht erfasst
AzireVPNeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentiertwww.azirevpn.com
CyberGhosteine Seite auf der Website des Anbietersnicht erfasst
ExpressVPNeine Seite auf der Website des Anbietersnicht erfasst
hide.meeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentierthide.me
IVPNdie Liste, die die veröffentlichten Werkzeuge des Anbieters lesenwww.ivpn.net
Mullvaddie Liste, die die veröffentlichten Werkzeuge des Anbieters lesenmullvad.net
NordVPNeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentiertnordvpn.com
OVPNeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentiertwww.ovpn.com
Private Internet Accessdie Liste, die die veröffentlichten Werkzeuge des Anbieters lesenwww.privateinternetaccess.com
Proton VPNeine Seite auf der Website des Anbietersprotonvpn.com
Surfsharkeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentiertsurfshark.com
Windscribeeine öffentliche Liste, die der Anbieter nicht dokumentiertwindscribe.com