Stufe 2 · Den Anbieter kennen2 Min. LesezeitAktualisiert am 17. Oktober 2026

Was VPN-Websites tracken: Werbe- und Analysedienste

Welche Werbe- und Analysedienste die Startseiten der VPN-Anbieter beim ersten Besuch laden, bevor du irgendetwas anklickst, und was das über einen Anbieter verrät.

Illustration: ein Browserfenster-Symbol in einer abgerundeten Kachel, dazu der Titel Was VPN-Websites tracken

Das Wichtigste

  • 5 von 12 Startseiten der Anbieter laden beim ersten Besuch Werbe- oder Analysedienste anderer Firmen, noch bevor du etwas anklickst.
  • Jeder dieser Dienste erfährt deine IP-Adresse und welche Seite du geöffnet hast.
  • Das betrifft die Website, nicht die VPN-App. Es zeigt aber, wie eine Firma mit Besuchern umgeht, bevor sie Kunden sind.

So funktioniert die Prüfung

Ein Browser öffnet die Startseite jedes Anbieters wie bei einem ersten Besuch: kein Klick, keine Einwilligung, keine Anmeldung. Jede andere Firma, die die Seite beim Laden kontaktiert, wird festgehalten und nach Zweck sortiert. Das läuft regelmäßig. Manche Seiten wurden zusätzlich aus einem zweiten Land geprüft, weil eine Seite je nach Herkunft andere Dienste laden kann.

  1. Browseröffnet die Startseite
  2. Website des Anbieters
  3. Andere FirmenWerbung, Analyse, Schriften, Video
Ein Dienst zählt einmal je Firma und Zweck, auch wenn er von mehreren Domains lädt.

Was das Archiv gefunden hat

12
Startseiten der Anbieter mit und ohne Werbe- oder Analysedienste
  • Werbung, Analyse, Tag-Manager, Sitzungsaufzeichnung: 5 (42 %)
  • keine Werbung oder Analyse: 7 (58 %)
Werbe- oder Analysedienste beim ersten Besuch, je Anbieter

Abgerufen aus dem Land, das auf der jeweiligen Anbieterseite steht. Null heißt: keiner dieser Dienste; andere, etwa für Zahlung oder Schriften, kann die Seite trotzdem laden.

Welche Dienste als Tracking zählen

ZweckZählt als Werbe- oder Analysedienst?Was er zum Beispiel tut
Werbungjamisst Klicks auf Anzeigen und bildet Profile
Analysejazählt Besucher und ihre Aktionen
Tag-Managerjalädt weitere Skripte nach
Sitzungsaufzeichnungjazeichnet Mausbewegungen und Klicks auf
Einwilligungsbanner, Zahlung, Video, Schriftenneinnötige oder neutrale Funktionen

Warum das bei einem VPN zählt

Ein VPN verkauft Privatsphäre. Eine Startseite, die deinen Besuch an Werbenetzwerke meldet, bevor du irgendetwas zugestimmt hast, sagt etwas über die Prioritäten der Firma. Über die App beweist es nichts; die testet diese Seite nicht.

Danach filtern: Der VPN-Finder hat die Option „keine Werbe- oder Analysedienste auf der eigenen Website“.

Nächster Schritt

Die Analyse der Anbieter-Websites listet jeden Dienst je Anbieter. Nächster Ratgeber: VPN-Tests richtig lesen.

Die Zahlen in diesem Ratgeber stammen aus dem Archiv und ändern sich mit jeder Datenaktualisierung. Stand 17. Oktober 2026.

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