Stufe 1 · Erste Schritte3 Min. LesezeitAktualisiert am 17. Oktober 2026

VPN-Anbieter auswählen: Checkliste mit 7 Punkten

Welcher VPN-Anbieter passt zu dir? Sieben Punkte, die du vor dem Kauf prüfen solltest – von Ländern und Preis nach der ersten Laufzeit bis zu Firmensitz und Trackern.

Illustration: eine Lupe in einer abgerundeten Kachel, dazu der Titel Das erste VPN auswählen

Das Wichtigste

  • Den einen besten VPN-Anbieter gibt es nicht. Welcher passt, hängt davon ab, welche Länder du brauchst, was du ausgeben willst und wie wichtig dir Datenschutz ist.
  • Prüf sieben Punkte: Länder, Preis nach der ersten Laufzeit, Geld-zurück-Frist, Geräte, Firmensitz, Tracker auf der Website und ob die Serverliste ehrlich mit virtuellen Standorten umgeht.
  • Der VPN-Finder filtert die 13 Anbieter in diesem Archiv nach genau diesen Punkten.

Die Checkliste

  1. Die Länder, die du brauchst. Schreib auf, in welchen Ländern du Server brauchst. Die Anbieter hier nennen jeweils zwischen 20 und 150 Ländern.
  2. Steht der Server wirklich dort? Manche Standorte sind virtuell, der Server steht dann in einem anderen Land. Schau, ob die Liste des Anbieters das angibt und was unsere Messungen zeigen.
  3. Der Preis nach der ersten Laufzeit. Der beworbene Monatspreis gilt meist nur für eine lange erste Laufzeit. Entscheidend ist, was die Verlängerung kostet.
  4. Die Geld-zurück-Frist. 5 der 8 Preisseiten, die eine Frist nennen, versprechen 30 Tage oder mehr.
  5. Wie viele Geräte gleichzeitig. Preisseiten, die beliebig viele Geräte erlauben: 2. Die übrigen nennen eine feste Zahl.
  6. Wer dahintersteht. Firma, Eigentümer und das Land des Firmensitzes.
  7. Was die eigene Website trackt. 5 von 12 Startseiten der Anbieter laden beim ersten Besuch Werbe- oder Analysedienste.

Punkt 1 und 2: die Länder – und ob sie echt sind

Eine lange Länderliste sieht gut aus, kann aber viele virtuelle Standorte enthalten. Der Anbieter mit den meisten Ländern in diesem Archiv nennt 150. In manchen Listen gibt es für viele Länder nur virtuelle Standorte.

Gelistete Länder je Anbieter

Aus der eigenen Serverliste jedes Anbieters. Länder mit ausschließlich virtuellen Standorten zählen mit.

Wähl im Finder ein Land und setz den Haken bei „und der Anbieter kennzeichnet seinen Standort dort nicht als virtuell“. Dann bleiben nur Anbieter übrig, die dort einen echten Server angeben.

Punkt 3 und 4: was du wirklich bezahlst

AnbieterTarifErste LaufzeitErste Laufzeit pro MonatDanach pro MonatÄnderung
NordVPNNordVPN Complete24 Monate4,89 €18,29 €+274 %
SurfsharkSurfshark One24 Monate + 3 Monate2,49 $8,25 $+231 %
Proton VPNProton VPN Plus24 Monate3,49 $6,99 $+100 %
Private Internet AccessPIA VPN36 Monate + 3 Monate2,03 $2,19 $+8 %
hide.mehide.me Premium12 Monate + 1 Monat4,23 $4,23 $0 %

Das sind die Angebote, deren Preis nach der ersten Laufzeit am stärksten steigt, eines je Anbieter. Mehr dazu in Was kostet ein VPN im Monat?.

Punkt 6 und 7: Ist der Anbieter seriös?

Vertrauen lässt sich nicht direkt messen. Fakten kannst du aber prüfen: wo die Firma sitzt, wem sie gehört, ob sie ein veröffentlichtes Audit beschreibt und was ihre Website lädt. Ein veröffentlichtes Audit hat das Archiv bisher bei 6 Anbietern erfasst; bei den übrigen ist noch keines erfasst, was nicht heißt, dass es keines gibt.

12
Startseiten der Anbieter: Werbe- oder Analysedienste beim ersten Besuch
  • Werbung, Analyse, Tag-Manager, Sitzungsaufzeichnung: 5 (42 %)
  • keine Werbung oder Analyse: 7 (58 %)

Was diese Checkliste nicht abdeckt

Geschwindigkeit, Apps und Kundendienst testet diese Seite nicht. Nutz dafür die Geld-zurück-Frist und probier es selbst aus.

Zwei Anbieter direkt vergleichen kannst du auf der Vergleichsseite: Jedes Paar hat eine eigene Seite mit Ländern, Messungen, Netzen, Trackern und Preisen.

Nächster Schritt

Hast du dich entschieden, lies VPN einrichten.

Die Zahlen in diesem Ratgeber stammen aus dem Archiv und ändern sich mit jeder Datenaktualisierung. Stand 17. Oktober 2026.

Mit den Daten des Archivs prüfen