Security-Finder: Welches Sicherheits-Tool erfüllt deine Anforderungen?

Den einen besten Passwortmanager oder die eine beste Hardware-Wallet gibt es nicht. Wähle, was dir wichtig ist, etwa einen Gratis-Tarif, Open Source oder dein Gerät, und sieh, welche Tools passen.

Passwortmanager

Was du brauchst

6 von 6 Anbietern erfüllen das.

Oberer Teil der Startseite von 1Password
Screenshot von 1password.com, 23. Oktober 2026
1Password PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Secure access for every human and AI agent”
Unternehmen
AgileBits Inc., Kanada
Gratis-Tarif
nein
Testphase
14 Tage
Open Source
nein
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android, Browser-Erweiterung, Kommandozeile
  • Verschlüsselung: Laut 1Password kann dank des Dual-Key-Modells selbst das Unternehmen nicht genau sehen, was du gespeichert hast.
  • Genannte Zertifizierungen: SOC 2 Typ 2 und ISO 27001.
  • Du wählst, wo deine Daten gespeichert werden: in den USA, in Kanada oder in der Europäischen Union.

Zu 1Password

Oberer Teil der Startseite von Bitwarden
Screenshot von bitwarden.com, 23. Oktober 2026
Bitwarden PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Secure every login for people, agents, and machines”
Unternehmen
Bitwarden Inc., Vereinigte Staaten
Gratis-Tarif
ja
Open Source
ja
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android, Browser-Erweiterung, Web-App, Kommandozeile
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Laut Bitwarden lassen sich deine Tresordaten nur mit deinem Master-Passwort entschlüsseln.
  • Open Source, mit regelmäßigen Sicherheitsprüfungen durch Dritte wie Cure53, so Bitwarden.
  • Ein Gratis-Tarif: einfache Passwortverwaltung, laut Bitwarden dauerhaft kostenlos.

Zu Bitwarden

Oberer Teil der Startseite von KeePassXC
Screenshot von keepassxc.org, 23. Oktober 2026
KeePassXC PrivatIn eigenen Worten: “Cross-platform Password Manager”
Unternehmen
KeePassXC Team
Gratis-Tarif
ja
Open Source
ja
Apps
Windows, macOS, Linux, Browser-Erweiterung
  • Speichert die Passwortdatenbank verschlüsselt auf deinem eigenen Gerät; laut Projekt liegen keine Daten auf fremden Servern.
  • Kostenlos und Open Source unter der GPLv3-Lizenz; ein Community-Projekt ohne Unternehmen dahinter.
  • Version 2.7.9 erhielt ein Sicherheitsvisum der französischen Cybersicherheitsbehörde ANSSI. Eigene Apps für Smartphones gibt es nicht.

Zu KeePassXC

Oberer Teil der Startseite von Keeper
Screenshot von www.keepersecurity.com, 23. Oktober 2026
Keeper PrivatFirmenIn eigenen Worten: “The identity security platform for humans, machines and AI agents”
Unternehmen
Keeper Security, Inc., Vereinigte Staaten
Gratis-Tarif
ja
Testphase
30 Tage
Open Source
teilweise
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android, Browser-Erweiterung, Web-App, Kommandozeile
  • Keeper bezeichnet sich als Zero-Knowledge-Sicherheitsanbieter.
  • Eine Gratis-Version, Keeper Free, beschränkt auf 10 Einträge und ein Mobilgerät; der kostenpflichtige Tarif lässt sich 30 Tage testen.
  • Nennt Zertifizierungen nach ISO 27001, 27017 und 27018 und Prüfungen durch Firmen wie die NCC Group.

Zu Keeper

Passpack

Die Website hat das automatische Auslesen am 23. Oktober 2026 verweigert, deshalb wurden keine Angaben erfasst.

Zu Passpack

Oberer Teil der Startseite von Proton Pass
Screenshot von proton.me, 23. Oktober 2026
Proton Pass PrivatFirmenIn eigenen Worten: “The best free password manager”
Unternehmen
Proton AG, Schweiz
Gratis-Tarif
ja
Geld zurück
30 Tage
Open Source
ja
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android, Browser-Erweiterung, Web-App, Kommandozeile
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Laut Proton hat das Unternehmen nie Zugriff auf deine Daten; nur du kannst sie entschlüsseln.
  • Alle Apps sind Open Source; Proton nennt Prüfungen durch Cure53 (2023) und Recurity Labs (2026).
  • Laut Proton ein Gratis-Tarif ohne Werbung; kostenpflichtige Tarife mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie.

Zu Proton Pass

Private E-Mail

Was du brauchst

5 von 5 Anbietern erfüllen das.

Oberer Teil der Startseite von Hushmail
Screenshot von www.hushmail.com, 23. Oktober 2026
Hushmail PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Enjoy peace of mind knowing all your client emails are confidential”
Unternehmen
Hush Communications Canada Inc., Kanada
Gratis-Tarif
nein
Geld zurück
60 Tage
Open Source
nein
Apps
Web-App, iOS
  • Verschlüsselung je E-Mail: Laut Hushmail genügt ein Klick auf einen Schalter.
  • Verschlüsselte E-Mails und elektronisch unterschreibbare Formulare, vor allem für Gesundheitswesen, Kanzleien und kleine Firmen; auch für private Nutzung angeboten.
  • Kein Gratis-Tarif genannt; die Website bietet eine 14-tägige Testphase des Tarifs für das Gesundheitswesen. Laut Datenschutzerklärung stehen die Server in Vancouver und Calgary, Kanada.

Zu Hushmail

Oberer Teil der Startseite von mailbox.org
Screenshot von mailbox.org, 23. Oktober 2026
mailbox.org PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Ihre Daten. Ihre Kontrolle.”
Unternehmen
Heinlein Hosting GmbH, Deutschland
Gratis-Tarif
nein
Testphase
30 Tage
Open Source
teilweise
Apps
Web-App
  • Laut mailbox.org Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit PGP und S/MIME und Speicherung in eigenen Rechenzentren in Berlin.
  • Nennt Zertifizierungen nach BSI C5 und ISO 27001.
  • Kein Gratis-Tarif; jeder Tarif lässt sich 30 Tage kostenlos testen.

Zu mailbox.org

Posteo PrivatIn eigenen Worten: “Posteo: Grün, Sicher, Werbefrei”
Unternehmen
Posteo e.K., Deutschland
Gratis-Tarif
nein
Open Source
teilweise
Apps
Web-App
  • Verschlüsselt alle E-Mail-Daten, auch Inhalte, Anhänge und Metadaten, und nennt ein externes Sicherheitsaudit durch Cure53.
  • Anmeldung ohne Name oder Adresse: Laut Posteo musst du keine persönlichen Daten angeben.
  • Ein Konto für 1 Euro im Monat; keine Gratis-Konten.

Zu Posteo

Oberer Teil der Startseite von Proton Mail
Screenshot von proton.me, 23. Oktober 2026
Proton Mail PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Secure email that protects your privacy”
Unternehmen
Proton AG, Schweiz
Gratis-Tarif
ja
Geld zurück
30 Tage
Open Source
ja
Apps
Web-App, Windows, macOS, Linux, iOS, Android
  • Ende-zu-Ende- und Zero-Access-Verschlüsselung: Laut Proton sieht das Unternehmen dein Postfach in keinem Tarif ein.
  • Ein Gratis-Tarif: Laut Proton wird es immer einen kostenlosen Tarif geben.
  • Betrieben von der Proton AG, laut eigener Angabe in der Schweiz eingetragen und ansässig; dasselbe Unternehmen betreibt Proton VPN.

Zu Proton Mail

Oberer Teil der Startseite von Tuta
Screenshot von tuta.com, 23. Oktober 2026
Tuta PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Turn ON Privacy”
Unternehmen
Tutao GmbH, Deutschland
Gratis-Tarif
ja
Open Source
ja
Apps
Web-App, Windows, macOS, Linux, iOS, Android
  • Laut Tuta liegen alle Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt auf eigenen Servern in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland.
  • Quantensichere Verschlüsselung: Laut Tuta wurde RSA durch x25519 und Kyber-1024 ersetzt.
  • Ein Gratis-Tarif, laut Tuta für immer kostenlos; alle Apps sind Open Source.

Zu Tuta

Hardware-Wallets

Was du brauchst

2 von 2 Anbietern erfüllen das.

BitBox Privat
Unternehmen
Shift Crypto AG, Schweiz
Geld zurück
90 Tage
Open Source
ja
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android
  • Open Source: Laut BitBox sind Firmware und BitBoxApp im Quellcode veröffentlicht, damit Forscher prüfen können, wie sie arbeiten. Die Firmware-Builds sind reproduzierbar.
  • Die BitBox02 Nova hat einen nach EAL6+ zertifizierten Sicherheitschip. Laut BitBox erfährt dieser Chip nie geheime Daten zu Kryptowährungen. Die App für iPhone und iPad unterstützt nur die Nova.
  • Rückgabe: unbenutzte Bestellungen innerhalb von 90 Tagen nach Lieferung. Eine BitBox02 mit geöffneter Vakuumversiegelung gilt als benutzt und wird nicht erstattet.

Zu BitBox

Ledger PrivatFirmenIn eigenen Worten: “Phones weren’t built for security, Ledger Atom™ is.”
Unternehmen
Ledger SAS, Frankreich
Geld zurück
14 Tage
Open Source
teilweise
Apps
Windows, macOS, Linux, iOS, Android
  • Secure Element: Laut Ledger schützt ein Secure Element nach EAL6+ die privaten Schlüssel. Ledger nennt CC EAL6+ für Stax, Flex, Nano Gen5 und Nano S Plus, CC EAL5+ für Nano X.
  • Die Apps auf dem Gerät sind Open Source auf GitHub. Ledger OS, das System auf dem Gerät, ist laut Ledger ein eigenes, proprietäres Betriebssystem.
  • Datenleck bei Kunden, nach Angaben von Ledger: Im Juni 2020 wurden etwa 1 Million E-Mail-Adressen offengelegt, dazu Namen, Postanschriften und Telefonnummern von 9.500 Kunden. Im Dezember 2020 wurden die Daten von etwa 272.000 Kunden veröffentlicht.

Zu Ledger